Erfinder dieser Therapieart ist Dr. Waldemar Diesing. Er erforschte und entwickelte die heutige Horvi-Enzym-Therapie (HET).

Enzyme sind die unentbehrlichen Steuerungsstoffe aller Lebensvorgänge im menschlichen Organismus. Sie bewirken und beschleunigen komplizierte biochemische Vorgänge im Körper. Enzyme ordnen den Abbau, Umbau und Aufbau lebenswichtiger Funktionen, ohne sich selbst zu verbrauchen.

Enzyme sind in der Lage, Störungen in den Zellen gezielt zu reparieren. Sie bekämpfen Krankheitserreger und fördern die Heilung bei entzündlichen Prozessen. Enzyme greifen nur dort ein, wo bzw. wenn ein Schaden in der Zelle vorliegt. Gesunde Zellen werden nicht beeinflusst.

Im Normalzustand ist eine Zelle fähig, Enzyme selbst herzustellen. Schädigende Einflüsse können die Aktivität herabsetzten oder sogar ganz aussetzten. Eine Krankheit tritt auf, wenn ein Enzymdefekt vorliegt.

Werden die richtigen Enzyme durch die HET zugeführt, nimmt die gestörte Zelle ihre natürliche Funktion wieder auf.

Dieser Therapieart wird hauptsächlich bei Tumorerkrankungen eingesetzt und ist bekannter als "Schlangengifttherapie".

Seit dem 28.1.2022 gilt in der Europäischen Union für Tierarzneimittel die Verordnung 2019/6 des Europäischen Parlaments. In Deutschland wurde das TAMG entsprechend angepaßt. §50 Abs. 2 TAMG untersagt die Verabreichung von nicht verschreibungspflichtigen Humanpräperate an Tiere. Die Therapiefreiheit für alle Tierhalter ist somit drastisch eingeschränkt worden. Das neue Gesetz sieht vor, dass Tiere Humanarzneien jedoch auf tierärztliches Rezept erhalten dürfen. Bitte sprechen Sie ihren/ihre Tierarzt/Tierärztin an, ob Sie ein Rezept für die Umwidmung ausstellen würden.

 

   

Neuigkeiten  

Verleih von Inhalatoren

Da mein Schwerpunkt bei der Behandlung von Atemwegserkrankten Pferden liegt, habe ich mich entschlossen, auch Inhalatoren zu verleihen.

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Hilfe, mein Pferd hustet!

Immer wieder bekomme ich Anfragen von verzweifelten Hustenpferde-Besitzern aus ganz Deutschland. Oft haben sie und ihr Pferd einen langen Leidensweg hinter sich, haben vieles ausprobiert (und verworfen) und wissen nicht mehr weiter. Oder – auch das häufig – sie haben die Diagnose equines Asthma / chronischer Husten / COPD … ganz neu bekommen und wissen nicht, was das für die Zukunft des Pferdes bedeutet.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, telefonische Beratungen für Besitzer von atemwegserkrankten Pferden anzubieten. Allerdings kann und darf ich während einer solchen Beratung keine Aussage, Empfehlung oder Dosierungsangabe zu Medikamenten machen (9 Heilmittelwerbegesetz)! Es geht bei dieser Beratung um Hilfestellung bei der optimalen Haltung, Bewegung, Diagnostikmöglichkeiten der Schulmedizin und Naturheilkunde.

Gerne versuche ich außerdem alle weiteren Fragen, soweit es keine zu Medikamenten sind, zu beantworten. Und ich bin behilflich dabei, die ganzen medizinischen Begriffe, die mit der Diagnose und Behandlung einhergehen, zu erläutern.

   
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